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Meine NOKIA E7-Communicator Experience – Part 1 / Emotion

Glaubenskriege sind ja meine Sache nicht. Letztendlich deshalb, weil sich alle Religionen in einem gleich sind: Sie sind nur Erfindungen des Menschen.

Marken sind heute die Entsprechung mit ebensolchem hollistischen Anspruch. Sie leben durch grundlegende Funktionen wie Zuordnung, Abgrenzung und einer nachgelagerten, aber zielimmanenten, Wertschöpfungskette der sie begründenden Eco-Systeme. Der emotional bewegte Diskurs über Mobile Phone Brands ist deshalb, gar nicht so paradox, vor allem von funktionalen Zugängen wie Specs, Features und Apps gekennzeichnet.

Warum ich Nokia E7-Tester bin? Ich bin über 10 Jahre mit Nokia Produkten sozialisiert, sowohl privat wie auch beruflich. Das prägt. Der E7 ist aber vor allem die aktuelle Pointierung der innovativen Communicator-Serie von Nokia, herausgefordert durch den Markt. Speziell durch die QWERTZ-Tastatur auf die Anforderungen und Bedürfnisse von Business-Kunden ausgerichtet, entwickelte sich der Communicator zu einem Siegeszug ohne ernsthaften Mitbewerb. Mehrere dieser Tools – 9110, 9210 und 9300 – hatte ich in Verwendung und mit jedem Wechsel war ein Vermissungserlebnis verbunden, aber vor allem auch die gespannte Neugier auf die neue Generation.

Mit der E-Serie wurden die Devices kleiner, handlicher und den Blackberrys, funktional und optisch, ähnlicher. Den Höhepunkt erlangte die Verschmelzung mit der Implementierung von Blackberry-Connect, dem RIM Push-Mail-System, für Nokia Devices.

Mit dem Nokia E7 liegt mir jetzt die Aufforderung „Smartphone“ vor, die ich gerne annehme. Auch wegen der technischen Spezifikationen, die hier nachzulesen sind. Smartphone bedeutet für mich: Wie integriert sich der E7 in den täglichen Workflow? Wie integrativ ist das Verhältnis der Features zueinander gelöst? Und ist er On-The-Go, ein kummulatives Gadget für die Produktion von Rich-Media-Content und der Bewirtschaftung unterschiedlicher Kommunikationskanäle, „The Single-Device-Of-Information“?

Die erste haptische und visuelle Begegnung mit dem Nokia E7 war schon einmal nachhaltig. Der Communicator in Dark-Grey verschmilzt mit dem Touchscreen zu einem in sich ruhenden monolithischen Ganzen. Die Designlinie ist puristisch und unverwechselbar, hebt sich deutlich von allen anderen Monoblocks ab und erzielt damit eine klare Markenzuordnung und -aufladung.


Er liegt kühl, wertig und mit Understatement in der Hand. Dort, wo er in Zukunft als „Extension Of Man“ dem Kommunikationsnomaden als Reliable-Transmitter und Remote-Control dient. Wie lange die Konstrukteure am Mechanismus der Body & Screen verbindet gefeilt haben, entzieht sich meiner Kenntnis. Auch, ob sie dafür sensorische Anleihe bei Luxus-Limousinen und dem satten Ploppen der ins Schloss fallende Autotüre, genommen haben.

Tatsache, der Start in einen erfolgreichen Business-Tag kann nicht besser unterstützt werden, als durch ein Versprechen, das aus dem mit Nachdruck zu bedienenden Öffnungsmechanismus des Nokia E7-Communicator entsteht: „It´s so sexy that it hurts!“

Fortsetzung folgt.

Kategorien:Miscellaneous, Produkt
  1. Chris
    26. April 2011 um 21:36

    Hallo,
    ist ja alles schoen und gut – ich war jahrelang ein Symbian-fan (und habe z.Z. noch ein E71), ABER

    – das von Nokia mitgelieferte VPN funktioniert offensichtlich (nach blog-aussagen) leider immer noch nicht. Dies hatte schon beim E71 nicht funktioniert, und die Nokia Supports fuer VPN fuer Klein-anwender war/ist leider nicht vorhanden. Nicht einmal der offizielle Country-Nokia support hat das VPN zum Laufen gebracht !
    Und alle meine Anfragen an Nokia-support zum Thema VPN wurden ignoriert !

    – und, wieso soll man noch ein Symbian Phone kaufen, und hoffen, dass es dann noch support geben wird, wenn Nokia selbst bereits auf Windows Mobile setzt?

    – leider hat Nokia die andere viel versprechende Platform (maemo auf dem phantastischen N900) nicht weitergefuehrt !

    – die Screen-resolution des E7 ist auch nicht umwerfend (vgl. iPhone!)…

    Also: warum sollte ich wieder ein Symbian Geraet kaufen – und nicht z.B. ein iPhone (gute Aufloesung, VPN funktioniert out-of-the-box, etc..) oder ein Android
    Geraet ?

    Fuer tipps bin ich immer noch dankbar.
    Gruss,
    Chris

    • 27. April 2011 um 09:09

      hallo chris

      danke für deinen input!

      das mit vpn kann ich leider nicht beantworten, weil ich die verwendung und die rahmenbedingungen dafür nicht habe.

      symbian gibt´s sicher noch länger, zeigt auch das aktuelle update „anna“
      bzw. die neuen gerätegenerationen die gerade vorgestellt werden. wie lange hast du heute ein phone? max. 3 jahre, oder? dann haben sich die features überholt.

      der schulterschluss mit microsoft war naheliegend, weil die einbettung in die desktop-welt immer schon in diese richtung ging. die synergien werden halt jetzt deutlicher realisiert.

      die thematik n900 und maemo ist mir bekannt, bin ich bei dir, ist aber nicht mainstream-tauglich. ich vermisse aber insgesamt den cloud ansatz, der die bandbreite an apps garantiert.

      bez. der specs habe ich einen eigenen zugang. hohe bildschirmauflösungen per se sind in den aktuellen screen-grössen eher marketing als need. ich schätze im gegenzug die farbbrillanz und den schwarzwert des e7, nämlich wirklich black.
      bei fotos, videos, games geht mir dahingehend nichts ab.

      die entscheidung für oder gegen ein gerät erfolgt für mich aus unterschiedlichen gesichtspunkten. für mich in erster linie von der usability, und die hält was versprochen wird. auch von design und wertigkeit sind nokia-handys nach wie vor top und unique. die basisausstattung ist perfekt und ermöglicht sofortige usage ohne einschränkungen.

      einiges ist natürlich geschmacksfrage, gut so. da ist auswahl vorhanden
      im fall des e7 ist natürlich die tastatur das asset! daher für eine spezielle zielgruppe und für mich😉

      grüsse
      klement

  1. 5. April 2011 um 09:37

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