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Meine NOKIA E7-Communicator Experience – Part 6 / Bonfire

Das mit dem Herzblut ist so seine Sache. Wenn sich Sturm und Drang mit der Realität messen müssen, ist die Ernüchterung nicht weit. Die Gefälligkeitskonten werden bewertet. Dann folgt die Bilanz: „Will it Burn?“

TesterInnen in der Schweiz und in Österreich beschäftigen sich dafür seit Wochen mit der SWOT-Analyse des Nokia E7-Communicator. Aus differenzierten Zugängen beschrieben. Zum Beispiel Von Christoph Lurz, Petra Gschwendtner und Erich von Allmen.

Ich komme aus einer Uhrmacher-Familie. Damit war in meiner Kindheit das Zerlegen von Uhren, die Einsicht, eine Lieblingsbeschäftigung. Zusammenbauen konnte ich sie allerdings nie. Dieses Problem fällt beim E7 weg. Man nimmt was man bekommt. Deshalb habe ich dem Device nichts geschenkt. Mehrmalige Hard- und Softresets (auch die mit Daten- und Programmverlust), aufspielen und löschen zahlreicher Applikationen, permanente Synchronisation mit dem Laptop. Ergänzend dazu das Lesen unzähliger Foren, Communities und Reviews. Verwendet habe ich den E7-Communicator auch. Zum telefonieren, mit ausgezeichneter Sprachqualität. (Liegt nicht allein an meiner kristallklaren Verbindung sondern an den neuen Features zur Unterdrückung von Fremdgeräuschen) Für alle multimedialen Gelegenheiten die gesucht wurden und für die Präsenz in der Mail- und Networkkommunikation.

Ja, Symbian ist „anders“. Ressourcen sparend, garantiert auch bei intensiver Nutzung lange Mobilität. Stabil, auch für untalentierte User. Schnell, wie mein Versuch mit der Voyager-Oberfläche zeigt. Den Vorwurf, der mangelnden Unterstützung im intuitiven Gebrauch, kann ich nicht nachvollziehen. Ich habe den E7 jungen Apple-Fanboys zum Spielen gegeben. Die wussten sofort wie der funktioniert und waren angetan von der Wertigkeit, den Features und der Umsetzungsgeschwindigkeit. Im Gegensatz zu den älteren Herren von Engadget die von Digital Native schon ein bisschen entfernt sind. Nachvollziehbar, die Hand die einen nicht füttert beisst man und der Konditionierung durch patriotische Betriebssysteme liefert man sich aus. Dient der Komplexitätsreduzierung.

Durchschnittlich 80 Applikation sind auf einem Smartphone vorhanden, davon werden nur 4 regelmässig verwendet. Ja, ich kenne die Android- und Apple-App-Stores. Über 50% Games, Nonsene und Marketing. Weniges habe ich daher und davon beim Nokia E7-Commmunicator vermisst. Liegt auch daran, dass die Basisausstattung reichlich ist. Nicht mehr interner Speicher fehlt, sondern eine funktionierende Drop-Box Applikation mit der ich Daten sharen und auslagern kann. Oder eine App für U-Stream, um Live-Video zu streamen.

Am 12. April wurde Symbian Anna inkl. der aktuellen Gerätegeneration präsentiert. Das macht mich zuversichtlich, dass der Attraktivierung des Betriebssystems (zum Beispiel durch einen besseren Browser) auch ein offensiver Roll-Out von Applikationen folgen wird. Das Update steht auch für den E7 zur Verfügung. Damit ist gewährleistet, dass über die reine Produktlebensdauer des E7 hinaus, Innovation stattfindet.

Meine Beziehung zum Nokia E7-Communicator ist daher keine, an der man unter ökonomischen Gesichtspunkten betrachtet, arbeiten müsste. „Will it burn?“ Yes! Selbstverständlich zurückhaltend und mit Spass an den Möglichkeiten, die sich fast aufdrängen, verhilft mir der Nokia E7-Communicator zu der spielerischen Verfügbarkeit die am treffensten mit einem Satz, ironischerweise aus dem Unternehmens-Leitbild von Apple aus den 80er-Jahren des vorigen Jahrtausends, beschrieben werden kann: „Let the journey be the guide.“

End.

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