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Mythen des Alltags.

 

Aus einer Zeit wo Werbung noch Reklame war und die Kirche die Vorgabe für erfolgreiches Marketing lieferte, beschreibt der französische Philosoph und Wissenschafter Roland Barthes mit präzisem Blick, das alltäglich mythische das uns umgibt.  Marken werden aus seiner semiologischen Sicht zu Mythen des Alltags und unterwerfen sich dabei in der Begründung von Aufmerksamkeit den drei großen Phasen jedes religiösen Aktes: Erwartung, Suggestion und Initiation. Er formuliert damit die Marke als symbolisches und buchstäbliches Mitteilungs- und Aneignungssystem für unbewusste und kollektive gesellschaftliche Bedeutungen die weit über die Aussage der Materie als Gebrauchsgegenstand hinausreicht.  Von den Pommes frites als „Nahrungszeichen“ der nationalen Identität, die Citroen DS als magisches Objekt und „Göttin“ für die Kontrolle der Bewegung, und dem Entwurf einer epischen Vorstellungswelt durch die „Idee der Tiefe“ bei Detergentien, spannen sich seine Analysen des jeweiligen Markenmanagements. Wer sich abseits von klassischen Markentechniken mit dem Entwurf von strategischen Aussagen beschäftigt, findet in den oftmals verkannten Zugängen von Barthes jene Erfolgsursachen beschrieben, die außerhalb der „Hard Fact Galaxy“ liegen.

Analysen zu Person und Werken Roland Barthes. Member of Dandy Club.

  1. Johnf199
    23. August 2014 um 02:38

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